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TIERKOMMUNIKATION UND TELEPATHIE: DIE WICHTIGSTEN FRAGEN UND ANTWORTEN

WIE FUNKTIONIERT TELEPATHIE?

Das Wort Telepathie kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Fernwahrnehmung“. In unserem Kulturkreis wird Telepathie oft missverstanden als „Übersinnlichkeit“, doch sie ist lediglich eine besondere Form der nonverbalen Kommunikation und damit für mich essentieller Teil der Tierkommunikation.

Einfach gesagt ist Telepathie „gefühlte Sprache“. Diese nutzt nicht einen der bekannten fünf Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten), sondern einen Weg, den wir Menschen oft schwer greifen können: den sogenannten sechsten Sinn. Über diesen sechsten Sinn werden Gefühle, Gedanken, Bilder, körperliche Empfindungen ausgetauscht. Die Wahrnehmung jenseits der fünf Sinne ist eine bei Mensch und Tier angeborene Kommunikationsform, bei Kindern ist sie noch in stark ausgeprägter Form vorhanden. Nach und nach verkümmert diese feine Wahrnehmung jedoch, da wir in unserem Bildungssystem und unserer Gesellschaft zu analytischem Denken und Handeln angeregt werden. Telepathie jedoch erfordert die Fähigkeit, sich von diesem Denken frei zu machen und sich in seinen inneren Ruhepunkt zu begeben. Erst aus dieser inneren Stille heraus können wir uns für die feinen Signale öffnen, die uns von anderen Lebewesen gesandt werden.

WIE HILFT MIR TELEPATHIE?

Durch telepathischen Kontakt kann mir Ihr Tier „erzählen“, wie es ihm geht und was es selbst im telepathischen Kontakt mit Ihnen spürt. Über diesen Weg kann ich Blockaden und Lösungswege nachempfinden oder als eine Art Übersetzerin zwischen Ihnen und Ihrem Tier fungieren.

KANN ICH ÜBER TELEPATHIE MEINEM TIER SAGEN, WAS ES TUN UND LASSEN SOLL?

Natürlich kann ich ein Tier bitten, eine bestimmte Verhaltensweise zu ändern. Da das Tier aber in seinen Verhaltensweisen meist den Menschen widerspiegelt, ist es mit einer solchen Bitte in der Regel nicht getan. Erst wenn der Mensch bereit ist, an sich zu arbeiten, kann das Tier sein Verhalten ändern.

Ein einfaches Beispiel: Wenn ich nach einem anstrengenden Tag voller Stress und Streit mit meinem Hund spazieren gehe, nimmt mein Hund das wahr. Er wird dann versuchen, mich zu beschützen und zeigt Verhaltensweisen wie Anbellen von entgegenkommenden Menschen und Hunden oder ist nicht abrufbar. Solange ich nicht ruhig und gelassen werde, wird er sein Verhalten nicht ändern, und wenn ich noch so viele telepathische Bitten oder Stopps an ihn schicke.

KANN JEDER TELEPATHIE/TIERKOMMUNIKATION LERNEN?

Da Telepathie eine angeborene Fähigkeit ist, die lediglich durch den Nichtgebrauch verkümmert, sind alle Menschen in der Lage, diese Kommunikationsform wiederzubeleben.
Damit das gelingt, sollte man drei Dinge beherzigen:

  • Erstens Respekt dem Kommunikationspartner gegenüber zeigen, sei es Mensch oder Tier.
  • Zweitens die Bereitschaft mitbringen, mit dem eigenen inneren Ruhepunkt in Kontakt zu treten und – damit verbunden – sich mit seinen eigenen inneren Blockaden auseinanderzusetzen.
  • Und drittens den Willen und die Ausdauer, zu üben.

WIE FUNKTIONIERT DAS „IN KONTAKT TRETEN“ GENAU?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, da jeder Mensch ein bisschen anders „in Kontakt tritt“. Grundsätzlich gilt aber stets, dass wir erst einmal ganz bei uns sein müssen. Nur wenn wir uns selbst spüren, können wir das Gegenüber wahrnehmen und unterscheiden, welche Gefühle und Gedanken zu uns gehören und welche zum Gegenüber.

Nach einer Zeit der Meditation, in der ich meinen inneren Ruheraum aufsuche und mich sammle, öffne ich mich mit jeder Faser meines Körpers und meiner Seele für das Gegenüber. Dabei kann mir ein Foto helfen, denn so wie mir ein Foto einen ersten Eindruck von einem Menschen vermittelt, kann ich auch beim Tier diesem Eindruck folgen und seine energetische Ausstrahlung finden. Ich bin im Kontakt. Spüre ich eine Ablehnung bei meinem Gesprächspartner und der Kontakt ist nicht erwünscht, so ziehe ich mich sofort zurück und beende den Kontakt.

TIERKOMMUNIKATION MIT ALLEN TIERARTEN?

Oft werde ich gefragt, ob man denn tatsächlich mit allen Tieren sprechen könne, also auch mit Insekten, Schnecken und Schlangen, Fischen oder Vögeln. Ja, man kann.

Ich hatte noch nicht das Privileg, mit einer Schlange oder einer Schnecke sprechen zu dürfen, aber mit Fliegen und Spinnen habe ich schon kommuniziert, ebenso mit Tauben und einem Huhn. Ich trete ja nicht mit dem vermeintlich so wichtigen Intellekt eines Tieres in Kontakt, sondern mit dessen Seele. Wie gesagt, es ist Kommunikation auf emotionaler Ebene. Mir ist übrigens bisher kein bösartiges Tier begegnet, auch kein „dummes“ Tier. Alle Kontakte waren geprägt von Respekt, Weisheit und Liebe.

GESPRÄCHE MIT WILDTIEREN?

Mit Wildtieren, also Tieren, die nicht beim Menschen leben, zu kommunizieren, ist nochmal etwas ganz Anderes und sehr Schönes. Im Gegensatz zum Haustier steht hier kein Mensch dahinter, dessen Freud und Leid sich durch das Tier zeigen können.

Wenn ich mit einem Wildtier in Kontakt trete, so öffnet sich eine ganz andere Welt. Oft spüre ich eine große Freude am Leben und darf für Augenblicke das Hier und Jetzt genießen.

GESPRÄCHE MIT ANDEREN MENSCHEN?

Grundsätzlich ist Telepathie natürlich auch mit Menschen möglich. Viele Naturvölker unserer Erde benutzen sie ebenso selbstverständlich wie die verbale Sprache. In unserer Gesellschaft ist Telepathie mit anderen Menschen aber nicht so leicht, da die meisten von uns wie gesagt verlernt haben, auf diese nonverbale Sprache zu achten.

WO KANN ICH TIERKOMMUNIKATION LERNEN?

Gerne können Sie meine Seminare besuchen, in denen ich Ihnen einen Einstieg in die Tierkommunikation ermöglichen möchte. Falls Sie nach einer Ausbildung oder weiterführenden Seminaren suchen, empfehle ich Ihnen gerne meine Lehrerin Petra Wiesmann.

SIE HABEN WEITERE FRAGEN?

Bitte scheuen Sie sich nicht, mich zu kontaktieren.

Meike Metzger

Tierkommunikation und Hundetraining
Röderweg 11
64297 Darmstadt

Tel.: +49 (0) 6151 504623
Email: kontakt@meikemetzger.de